Rest in peace

Rest in peace Eigentlich hätte es ein ganz normaler Arbeitstag sein sollen. Mein erster Coachingkunde kommt um 10.30 Uhr. Als ich den Computer um 10.15 Uhr zuklappen will trifft es mich wie ein Schlag: Meine Kollegin Kathrin Lemke ist am 22. Januar nach langem Krebsleiden in Berlin verstorben. weiter →

Im Roten Rathaus

Im Roten Rathaus In Tagen wie diesen fühlt sich die Welt besonders surreal an. Nicht, dass Mord und Totschlag, Achtlosigkeit und Mangel an Wertschätzung, Krieg und Verzweiflung nicht schon längst unsere ständigen Begleiter sind. Nein. Menschen, die die Augen aufmachen und sich umsehen, haben dies schon lange erkannt und denken über Auswege aus dem Grauen.. weiter →

All about gigging part II

All about gigging part II Der 25. April war ein denkwürdiger Tag, weil ein Lehrstück in Sachen Überraschung. Das Wetter ist wunderbar. Also nichts wie rein in den Bandbus und ab auf die Autobahn Richtung Weimar. Heute spielen wir im „monami“, zum ersten Mal. Die ostdeutsche Landschaft zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Wir passieren.. weiter →

All about gigging part I

All about gigging part I Damals war ich einfach nur verblüfft, als mir die Bitte um eine detaillierte Angabe der technischen Bedürfnisse für den Gig neulich ins Haus schneite. Heute bin ich desillusioniert. Nicht dass ich Ahnung von Technik hätte… Die Liste ist lang, da kann man wählen zwischen DI Box, Monitoren, Lichtanlage, drei verschiedenen Mikrofonen,.. weiter →

Eine deutsche Beerdigung a la New Orleans

Eine deutsche Beerdigung a la New Orleans Alles begann mit diesem Anruf am 1. Januar. Eine Frau mit zittriger, nervöser Stimme am anderen Ende der Leitung versucht, mir in durchbrochenen Sätzen zu erklären, dass sie eine Band braucht, für ihren Vater, der am Silvesterabend verstorben ist. Er soll in fünf Tagen beerdigt werden und sein größter Wunsch.. weiter →

5000 Euro für Aschenbrödel

5000 Euro für Aschenbrödel   Da hatte ich doch letzte Woche einen Gig im Schloss. „Get together“ nennt man das heutzutage – auch in Deutschland. Gesucht: eine Saxofonistin, die als schmückende Ergänzung der Einrichtung nicht zu laut spielend durch die essenden Leute geht und so „bisschen Sound“ macht. Die Gage ist astronomisch für meine Verhältnisse… weiter →

Das Schweigen

Das Schweigen „Ich hinterlasse Ihnen alles, was ich besitze, denn ich habe das Gefühl: Sie werden verstehen!“ Vincente Rosso, geboren 1962, gestorben 2014, also im besten Mannesalter, schrieb, mir bis vor kurzem gänzlich unbekannt, diesen Satz in einem Brief, den er an mich adressierte. Erst dachte ich, das sei ein schlechter Scherz, aber vor einer.. weiter →

All Blues

All Blues Über Miles Davis kann man denken, was man möchte; „Kind Of Blue“ ist eine der Platten, die auf meinem iPod in Dauerrotation laufen. Die Band besteht nicht nur aus sechs hyperinspirierten musikalischen Genies, sondern ergibt im Gesamtsound ein siebtes. Das soll erst mal einer nachmachen! weiter →

Die hochgelobte Jazzszene Berlins

Die hochgelobte Jazzszene Berlins Ein Trip in die Hauptstadt des Jazz. Für mich als Landei DAS (!) Ereignis des Jahres. Am Bahnhof Zoo erwerbe ich zum Ersten ein Exemplar des Stadtmagazins „Zitty“ und durchstöbere die Seiten auf der Suche nach einem geeigneten Abendzeitvertreib. In Berlin soll es ja die dollsten Sachen geben. Also ran und.. weiter →

Integrationsjazz in Kürze

Integrationsjazz in Kürze Integration ist ja in aller Munde. Die Weiterbildungsinstitute sollen auf unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund eingehen statt sie zu verschrecken. In Berlin wird gefordert, dass der Anteil der Beamten prozentual entsprechend den „Einwohnern mit Migrationshintergrund“ gestaltet wird. Hört sich für mich logisch an. Nix dagegen, nur dafür. Im Jazz ist das ja sowieso.. weiter →